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Der erste Sonnentag in Rio lässt jeden winterlichen Eindruck verblassen!
So stellt man sich Rio vor: An der Strandpromenade entlang wandelnd, trifft man alle paar Meter auf eine kleine Bar, die Caipirinha und Kokosnüsse anbietet.

Auf dem Radweg joggen die sportbewussten (und das sind viele!) Einwohner vorbei, die dann zwischendurch an den vielen Sportgeräten noch ihre Muskeln stählen. In den Fluten warten die Surfer auf eine passende Welle und am Strand liegen die leichtbekleideten Mädels im Tanga-Bikini (egal bei welcher Körperfülle). Diese Klischees können wir sowohl am Strand von Ipanema als auch an der Copacabana bestätigen. Natürlich darf man dabei die zahlreichen Straßenverkäufer mit ihren feilgebotenen Hüten, Sonnenbrillen, Tüchern, Essen und Getränken nicht vergessen.

 

 

Unser Weg führt uns über die beiden Strände von Ipanema und Copacabana und einer Station mit der Metro hin zum Zuckerhut oder auch „Pão de Acúcar“. Mit der Seilbahn erreicht man das Wahrzeichen Brasiliens über einen weiteren Berg hinweg, den Morro da Urca. Beide Berge sind sogenannte Gneisfelsen, die sich erst nach der Abspaltung Südamerikas von Afrika aus tieferen Erdschichten hervorgedrückt haben. Die einzigartige Kegelform entstand durch die Abschuppung des Felsens im feuchten Klima. Der kleinere Morro da Urca ist 220m hoch, der Zuckerhut 396m.

 

 

Die Fahrt nach oben stellt für mich mit meiner Höhenangst schon eine kleine Herausforderung dar, aber ich kann sie ganz gut meistern. Auf der Zwischenstation werden wir von kleinen Weißbüscheläffchen empfangen, die sich geduldig fotografieren lassen. Auf dem Zuckerhut angekommen, stehen wir erst einmal in den Wolken, die mit hohem Tempo zwischen dem Felsen und der Aussicht vorbeigleiten. Sind die dann mal weg, hat man eine unfassbar schöne Aussicht auf die Guanabara-Bucht, auf die Copacabana und auf Botafogo. Man könnte auch noch den Corcovado mit der Jesus-Statue sehen, aber leider lösen sich die Wolken nicht mehr vollständig auf. Dennoch ist es eine unvergleichliche Atmosphäre und die Größe Rios ist einfach faszinierend. Auf dem Weg zurück mit der Seilbahn sehen wir dann gerade noch die Sonne untergehen und ärgern uns, nicht noch zehn Minuten länger mit der Fahrt gewartet zu haben.

Am Donnerstag haben wir dann einen schönen Strand-Mittag an der Copacabana. Der Peter hat einfach nur großen Spaß in der 1 1/2 Meter hohen Brandung zu schwimmen, während ich mich auf meinem Handtuch tot stelle um nicht von den ganzen „Meloni“-Verkäufern angesprochen zu werden. Am Nachmittag verlassen wir dann unser Hostel in Ipanema. Wir ziehen um in ein ebenso schönes kleines Hostel im Künstlerviertel Santa Thersea. Die Fahrt dorthin im Stadtbus dauert eine Stunde und gleicht eher einer Achterbahnfahrt. Dafür bezahlt man pro Busfahrt (die Anzahl der Stationen ist egal) nur umgerechnet einen Euro!


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2 thoughts on “Rio de Janeiro – Zuckerhut

  1. Hallo, Ihr Beiden,
    die Bilder sind grandios, machen viel Spaß beim Betrachten.
    Weiterhin viel Freude. Kann Euch nun 2 Wochen leider nicht begleiten, aber vielleicht ergibt sich im Hotel eine Möglichkeit, zusammen mit den Eltern, das Internet zu nutzen.
    herzlich Gaby

  2. Hallo Sara, hallo Peter,
    ich bin schon wieder aus der Türkei zurück. Wir hatten sehr schöne gemeinsame Tage, zeitweise noch sehr warm. Jetzt kann ich Euch wieder auf Eurer Weltreise begleiten.
    Das Foto vom Strand in Rio mit Wolken ist sehr stimmungsvoll. Die Iguazu Wasserfälle sind grandios. und sehr beeindruckend. Ich wünsche euch Beiden viel Freude bei Eurer Weiterreise um Neues zu entdecken.
    herzlich Gaby

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